Parken

Das Fahrrad – ein beliebtes Verkehrsmittel

Die Nutzung für Einkäufe und Freizeit rangiert vor dem Weg zur Arbeit

In Deutschland werden laut Statistischem Bundesamt jedes Jahr rund 4 Millionen Fahrräder verkauft, mehr als jedes zehnte davon ist mittlerweile ein E-Bike. Während für das Fahrrad durchschnittlich circa 400 Euro ausgegeben werden, greifen die Bundesbürger für E-Bikes nach Angaben des Vergleichsportals E-Bike-Finder deutlich tiefer in die Tasche: durchschnittlich fast 3.300 Euro geben sie dafür aus. Nach Angaben des vom BMVI veröffentlichten Fahrrad-Monitors 2015 wird das Fahrrad primär für Einkäufe, kurze Erledigungen und Ausflüge genutzt. 39 Prozent der Befragten fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Ausbildungsstätte. Dabei kombiniert knapp jeder Dritte die Fahrt mit dem Fahrrad mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das zentrale Ziel von Rydies ist es, eine gemeinsame Plattform für Anbieter und Nutzer von Mikro-Mobilitäts-Dienstleistungen wie sicheren Stellplätzen, Fahrradverleih, Ladestationen und weiteren Services zu schaffen.

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Sichere Stellplätze sind gefragt

Der Umstieg aufs Fahrrad hängt nicht nur von Radwegen ab

Eine der größten Hürden auf dem Weg zum Umstieg auf das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel besteht nicht etwa im Ausbau der Radwege, sondern im Ausbau der sicheren Stellplätze. Gerade an den Schnittstellen zum ÖPNV werden laut Fahrrad-Monitor 2015 die Abstellmöglichkeiten von fast 80 Prozent der Nutzer als negativ bewertet. Je teurer die Fahrräder und E-Bikes sind, desto wichtiger ist es den Besitzern, diese am Arbeitsplatz oder am Bahnhof sicher abstellen zu können. So gaben 52 Prozent der Befragten an, dass ihnen sichere Fahrradabstellplätze wichtig wären, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, während 49 Prozent bessere Radwege für die Fahrt zur Arbeit nannten. Fahrradstationen und private Parkplatzanbieter wie Parkopedia schließen mit ihren Angeboten zunehmend diese Marktlücke. Mit Rydies wird das Finden von sicheren Stellplätzen und weiteren Dienstleistungen künftig zum Kinderspiel.

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Was ist eine Fahrradstation?

Die Marke „Radstation“ bietet in NRW klare Mindeststandards

Fahrradstation ist ein ungeschützter Begriff, hinter dem sich höchst unterschiedliche Anbieter und Dienstleistungen verbergen können. In Nordrhein-Westfalen hat der ADFC NRW die Marke „Radstation“ entwickelt, die klare Mindeststandards garantiert. Folgende Dienstleistungen finden Kunden unter dem blau-gelben Schriftzug „Radstation“ in jedem Fall:
- bewachtes und witterungsgeschütztes Fahrradparken (die Mindestöffnungszeiten können standortangepasst unterschiedlich sein)
- Fahrradservice (mindestens einfache Reparaturen)
- Fahrradvermietung (oft in Kooperation mit Systemfahrradvermietungen)

Viele Radstationen bieten zusätzliche Dienstleistungen an, bis hin zum kompletten Programm eines Fahrradfachgeschäftes mit Werkstatt oder der Vermietung von Pedelecs. Weit verbreitet sind auch teilautomatisierte Zugangskontrollsysteme, mit denen Stammkunden die Station rund um die Uhr nutzen können. Mit Hilfe von Rydies finden Nutzer künftig schneller die für sie passenden Angebote rund um Mikro-Mobilität.

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